Das Projekt

Seit Januar 2014 steht Riga als europäische Kulturhauptstadt in einem besonderen Fokus der europäischen Kulturpolitik, der europäischen Öffentlichkeit und der Medien. Anlässlich dieses prestigeträchtigen Ereignisses haben sich Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen aus Deutschland, Lettland, Österreich und der Slowakei unter der Federführung des „Digitalen Forums Mittel- und Osteuropa e.V.“ (DiFMOE, München) zusammengeschlossen, um einem historisch interessierten Publikum einen besonderen kulturellen Schatz zu eröffnen, auf den man nun zu jeder Zeit, kostenfrei und ortsunabhängig zugreifen kann: Die multiethnische und mehrsprachige Vergangenheit der Stadt in ihren schriftlichen und bildlichen Zeugnissen. Möglich wird dies über die Digitalisierung einer attraktiven Auswahl des in Riga entstandenen bzw. sich auf Riga beziehenden schriftlichen und bildlichen Kulturguts unter Berücksichtigung der in der wechselvollen Geschichte der Stadt lebenden Ethnien, wirkenden Konfessionen und gesprochenen Sprachen. Der fokussierte Zeitraum erstreckt sich dabei vom 17. Jahrhundert bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts.

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Bei den ausgewählten Titeln geht es im Wesentlichen um solche, die in Riga selbst gedruckt wurden. Der Besucher findet Periodika – Zeitungen, Zeitschriften, Kalender, Jahrbücher etc. – ebenso, wie monographisches und mehrbändiges Schriftgut: Wissenschaftliche Literatur, Lehr- und Sachbücher, religiöse Literatur, profane Volksliteratur, Belletristik und Vieles mehr. Von speziellem Interesse und in großer Auswahl vorhanden sind Werke zur Stadtgeschichte Rigas sowie zur Geschichte und Bevölkerung Livlands. Ergänzt werden die periodischen und monografischen Druckwerke durch eine Sammlung historischer Bilddokumente.

 

DIE DIGITALE STADTBIBLIOTHEK