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Die vorliegende Auswahl an digitalisierten Büchern bietet einen zeitlichen wie thematischen Querschnitt der historischen Rigaer Buchproduktion: Aus dem 17. bis zum Beginn des 20. Jahrhundert finden sich hier Werke aus den Bereichen der Theologie und religiösen Volksliteratur, der profanen Volksliteratur, der Belletristik und Lyrik, der Rechtswissenschaft, der Landeskunde und Landesgeschichte, der Stadtgeschichte, der Baugeschichte, der Alltagskultur, aber auch aus verschiedenen Bereichen der Naturwissenschaften und vielen weiteren Sachgebieten. Die große Mehrheit der Bücher ist in deutscher Sprache verfasst. Dieses hat vor allem historische Gründe: Bis weit in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein und teilweise bis zum ersten Weltkrieg herrschte in Riga das Deutsche in der Kommunikation des Handels, der Wissenschaft und in Kreisen der politisch tonangebenden bürgerlichen und adeligen Schichten vor, so dass auch die entsprechende Publizistik mehrheitlich in deutscher Sprache erschien. Mit der Unabhängigkeit Lettlands von Russland im Jahr 1918 wurde sie dann vom Lettischen abgelöst. Die meisten dieser späteren, lettischen, Drucke allerdings unterliegen, da sie jüngeren Datums sind, dem Urheberrecht und konnten somit nicht mehr in die vorliegende digitale Sammlung aufgenommen werden. Standen uns ältere Bücher auch in lettischer und russischer Sprache zur Verfügung, wurden sie aber selbstverständlich in die Riga Digitalis integriert.

 

Unsere digitale Buchkollektion wurde auf Basis von Originalbeständen der Martin-Opitz-Bibliothek (Herne), des Instituts für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa/Nordost-Institut (Lüneburg), des Herder-Instituts (Marburg) und der Städtischen Wienbibliothek zusammengestellt.

 

Hinweis: Die Bücher sind in der Gesamtliste nach Titel, Autor und Erscheinungsjahr (jeweils auf- und absteigend) sowie über die “Themen-Cloud”, links unten im Hauptmenü, recherchierbar.

DIE DIGITALE STADTBIBLIOTHEK